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Home sweet home mit Hausstrand


Das hier ist der Grund dafür, dass ich lebe, wo ich lebe. Der Elbstrand quasi vor der Haustür. Aufgewachsen bin ich in einer 70.000-Einwohner-Stadt in Nordrhein-Westfalen. Weit weg vom Wasser. Naja, die Ems war in Reichweite, aber die machte den Kohl nicht wirklich fett. Irgendwann landete ich dann aus beruflichen Gründen in Hamburg. Und weil der tägliche Arbeitsweg von der Ostsee einfach zu lang gewesen wäre, blieb halt die Elbe. Leider fehlte für eine Villa an der Elbchaussee das nötige Kleingeld. Also wurde es ein Dorf 30 Kilometer südöstlich von Hamburg. Eigentlich hätte ich ja gern ein uraltes Bauernhaus gekauft. Aber die sind selbst hier rar. Meine Freundin hat eines. Das ist ungefähr 350 Jahre alt und hat statt Parkett im Wohnzimmer Kopfsteinpflaster. Und natürlich ein Reetdach. Für dieses Haus würde ich im Prinzip töten. Aber da meine Freundin meine Freundin ist, sehe ich dann ab ;-) Also haben wir den praktischen, langweiligen Neubau gekauft. Aber immerhin haben wir einen "Hausstrand".



So sieht der Strand im Winter aus. Zumindest dann, wenn es ausnahmsweise einen richtigen Winter gibt. Dann türmt sich am Strand das Eis. Verantwortlich dafür sind sind Ebbe und Flut, die auch hinter Hamburg noch deutlich spürbar sind.



Der Sonnenuntergang an unserem Hausstrand ist spektakulär. So spektakulär, dass die Menschen im Sommer extra aus Hamburg anreisen und es sich abends am Strand gemütlich machen. Und natürlich ihren Müll dalassen....



Ungefähr viermal im Jahr ist der Weg zum Strand allerdings versperrt. Der Grund: Sturmflut. Hoffen wir, dass sie nie höher als der Deich aufläuft. Gegen Flutschäden kann man sein Haus nämlich hier nicht versichern.

Es gibt allerdings noch ein paar weitere Gründe, warum es sich hier prima lebt.  Ein paar davon habe ich mal im Foto festgehalten.



Wir sind der storchenreichste Landkreis Deutschlands. Sagt man. Die deutsche Storchenstraße führt direkt durchs Dorf. Auf 300irgendwas Einwohner kommen hier vier Storchenpaare allein in unserem Dorf.



Noch ein paar Meter nach rechts und die Schafe haben meinen Garten erreicht. Als Rasenmäher sind sie hervorragend, aber sie hinterlassen leider Tonnen von Tretminen.




Der hier freut sich über unsere zwei riesigen Haselnussbäume und hat inzwischen seine gesamte Familie angeschleppt.



Diese freundlichen Tiere fressen regelmäßig die Blüten der Stiefmütterchen, die ich im Frühjahr pflanze. Im Hintergrund seht ihr übrigens mein Wohnzimmerfenster. Den umgekehrten Blick gibt es weiter unten.



Die Graugänse liebe ich ganz besonders. Sie fliegen hier im Herbst und Frühjahr zu Tausenden entlang und machen einen Heidenlärm.



Hier wäre dann der Blick von der anderen Seite. Das ist übrigens mein allerheiligstes Sofa, auf dem nur dann jemand außer mir sitzen darf, wenn ich gerade mal nicht da bin. Der Nachwuchs findet das gemein. Und weil ich eine liebe Person bin, rücke ich manchmal zur Seite :-) Im vergangenen Jahr haben die Damen des Hauses das Wohnzimmer komplett umgekrempelt. Wir haben eigenhändig die Pinsel und Rollen geschwungen und alles umgeräumt. Hat Riesenspaß gemacht, vor allem weil die Renovierungsprojekte bisher immer vom männlichen Chef-Renovator geleitet wurden. Den haben wir einfach mal überrascht. Er war sehr beeindruckt. Behauptet er. Vermutlich hatte er gern seinen Lieblingssessel behalten. Der musste ins Schlafzimmer umziehen ;-)



Der Blick vom Sofa auf den Deich ist im Sommer am schönsten. Das Rasenmähen ist dagegen nicht unbedingt begehrt. Und nein, wir haben  keinen Aufsitzmäher. Hatten wir mal. Der war aber ständig kaputt. Also ist Handarbeit angesagt.

Nachdem ihr das "draußen" nun kennt und im Rahmen der Outfit-Fotos vermutlich schon jede Ecke des Gartens gesehen habt, gibt es jetzt noch ein paar Eindrücke meiner Kemenate. Fragt mich nicht, wer diesen Ausdruck geprägt hat. So heißt mein Zimmer seitdem wir hier wohnen. Die Kemenate ist klein, aber mein. Für Kinder ist ein eigenes Zimmer selbstverständlich. Ich wollte auch eins :-) Zum Arbeiten, zum Chillen und um neben dem Jodeldiplom auch mal was Eigenes zu haben *grins*. Also gehört die Kemenate fast ganz allein mir.


Ha, und ich habe sogar tatsächlich einen weißen Schreibtisch. Den hat mir mein Vater vor ungefähr 30 Jahren gebaut, als es Instagram noch nichtmal ansatzweise gab und man Filme noch zu Foto Porst brachte, um sie entwickeln zu lassen. Damals hat allerdings wohl auch kein Schwein seinen Schreibtisch fotografiert. Ach ja, ich habe ihn natürlich extra für Euch aufgeräumt. Normalerweise türmen sich da Papierkram, Haribo-Tüten, Schokoladenpapiere, Kalender, Kugelschreiber und Telefone mit leerem Akku. Für Euch habe ich selbstverständlich aufgeräumt. Vermutlich habe ich zwei bis drei essentielle Zutaten für einen richtigen Blogger-Schreibtisch vergessen. Aber immerhin habe ich an Schokolade gedacht. Die ist sogar authentisch ;-) Der Tee auch. Die Kaffeemaschine ist nämlich kaputt.


Das ist die Ecke der Kemenate, in der ich mich morgens schminke, wenn ich es geschafft habe, früh genug fertig zu werden. Also im Durchschnitt an jedem dritten Tag, Bin ich zu spät, wird der ganze Kram in die Tasche befördert und die Malerarbeiten werden im Büro fertiggestellt. Im Auto schaffe ich das nicht. Ich habe bis zum Büro nur drei Ampeln. Sieht ordentlich aus, oder? Und das sieht tatsächlich fast immer so aus. Naja, nachdem ich Handschuhe, Schlüssel und Brille weggeräumt habe... Aber im Grund meines Herzens bin ich wirklich ein ordentlicher Menschen. Nur eine Dekoqueen wird aus mir wohl in diesem Leben nicht mehr.


Und hier hätten wir dann die Chillout-Zone der Kemenate. Mein Sofa. Eigenhändig mit meiner Freundin durchs Fenster in die Kemenate katapultiert :-) Und sehr gemütlich. Die Farbe ist wieder mal wenig instagram-tauglich. Aber im Prinzip ist das ganze Haus inklusive Kemenate nicht instagram-tauglich. Dafür leben hier vier eher temperamentvolle Menschen mit sehr unterschiedlichen Vorlieben, was Einrichtung angeht. Die Kids dürfen ihr Ikea-Paradies genießen. Mein Mann ist Massivholz-Minimalist und liebt den blauen Kühlschrank von Bosch aus den 50ern, der im Wohnzimmer die Hausbar spielt. Und ich mag am liebsten eine bunte Mischung aus allem, der man gern ansehen darf, dass hier gelebt wird. Ich liebe zum Beispiel meine Bücherregale, die thematisch und nicht nach Farben geordnet sind. Außerdem gibt es in denen Hundert von Büchern, die tatsächlich gelesen werden. Coffee-Table-Books, die nur dazu dienen, die Teetasse drauf zu drapieren, gibt es hier dagegen nicht. Mit einer sterilen Möbel- und Deko-Ausstellung würden wir nicht wirklich klar kommen. Abgesehen davon müsste ich dann täglich hinter allen herräumen. Glücklicherweise habe ich einen ganz piefigen Job, der mir nicht nur Spaß macht, sondern mit dem ich auch Geld verdiene. Also spare ich mir das tägliche Aufräumen und muss mein buntes Sofa nicht gegen eine stylishere Variante eintauschen :-)


Einen Mitbewohner habe ich übrigens in der Kemenate. Sie ist demnächst zehn Jahre alt, schwarz und liegt da einfach so rum. Außer, jemand öffnet den Kühlschrank. Damit holt man sie in Sekundenbruchteilen aus jeder Tiefschlafphase. Obwohl in einem Veggie-Haushalt keine Wurst im Kühlschrank ist. Sie hat sich eigenhändig auf Käse umgestellt. Aus diesem Blick lese ich allerdings eine klitzekleine Anklage.

Ich lebe unheimlich gern da, wo ich lebe. Im Laufe meines Lebens bin ich sieben Mal umgezogen. Ich habe in Kleinstädten gewohnt und in Großstädten. Und seit 15 Jahren wohne ich halt in einem klitzekleinen Dorf. Ich mag es. Man kennt hier zwar jeden, aber beim Dorf-Klüngel darf man sich ungestraft raushalten. Natürlich gibt es die neugierige Nachbarin, aber die ist im Laufe der Jahre auch ruhiger geworden *grins* Sie erzählt mir auf jeden Fall nicht mehr, dass ich meine Fenster mal wieder putzen sollte. Auch die fehlenden Vorhänge waren am Anfang tatsächlich Thema. Aber wie doof wäre ich denn, wenn ich mir die Aussicht auf den Deich mit Vorhängen versperren würde?

Für immer möchte ich allerdings nicht hierbleiben. Sobald die Sache mit dem Arbeiten erledigt ist oder ich einen Job als Spanien-Korrespondentin bekomme *träumen darf man ja wohl* möchte ich in diese Stadt ziehen:



Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass das der Arc de Triomf in Barcelona ist. Und in Barcelona würde ich unglaublich gern leben. Meinen Mann habe ich längst von diesem Plan überzeugt. Also werden wir hoffentlich in ein paar Jahren für ein paar Monate dort mal probe-wohnen und irgendwann dahin übersiedeln. Ersatzweise würde ich auch Cadiz nehmen :-) Auf jeden Fall hätte ich gern Blick aufs Mittelmeer und möchte alle meine Wintermäntel in Deutschland lassen. 

Liebe Grüße
Fran

P.S. Ersonnen hat diese tolle Blogaktion Sunny von Sunnys side of life. Heute könnt ihr nicht nur bei ihr selbst, sondern bei einigen anderen Bloggern einen Blick ins traute Heim werfen. Mit dabei sind Ines MeyroseTina's pink friday,  FortyfiftyhappyHeidis SeiteClaudias WeltBig MamaHauptsache warme Füße ! und Happyface313. 









Kommentare

  1. Hallo Fran! Du wohnst wunderschön, der Elbstrand ist nur eines der Highlights, wenn auch das Beste <3 :))

    Wünsche dir einen angenehmen Sonntag, liebe Grüße!

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    1. Der Strand ist toll und die Lage war der Grund, weshalb wir das Haus gekauft haben. Normalerweise sind nämlich Häuser direkt am Deich sehr rar.

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  2. na falls ich mal beim baden an meinem elbstrand absaufe habe ich ja gute chancen an deinem angespült zu werden - allerdings seh ich dann wahrscheinlich auch nichtmehr besonders insta-tauglich aus......
    ;-P
    in die natur gucken ist auf jedenfall ein prima feature - welches ich ja im BWH auch täglich und in alle richtungen geniesse.
    xxxxx

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    1. Ich rette dich dann und päppel dich auf! Und dann machen wir Insta-Selfies, die die Welt noch nicht gesehen hat :-)

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  3. Dein Hausstrand ist wirklich unbezahlbar. Bei "ordentlich ja, aber keine Dekoqueen" sind wir uns sehr ähnlich. Paul frisst auch gerne Käse. Da fält von den Rändern auch eher mal was ab als bei Fleisch :) .

    Was weißt Du, was ich - neben der Natur - auf den Bildern am liebsten mag? Deine Etagere. Ich liebe Etageren und mein Mann hasst sie. D.h. ihm zu liebe steht hier keine. Ich werde als weiter fremde Etageren anschmachten.
    LG Ines

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    1. Die Etagere habe ich kürzlich von meiner Schwiegermutter bekommen. Hier steht eigentlich in jedem Raum eine, ich liebe die Dinger nämlich auch! Und meinen Mann habe ich noch nie gefragt, ob er die mag *grins* Solange Schokolade drin liegt, lieber er sie vermutlich.

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  4. :-) Liebe Sunny,
    um diesen Wohntraum direkt am Wasser beneide ich Dich grenzenlos. Herrlich! Strand in Laufnähe - das hätte ich auch gern.
    Hahaha, musste ganz breit grinsen, als Du das Haus Deiner Freundin geschildert und erklärt hast, warum Du sie nun doch nicht töten wirst ;-)
    Ich habe auch eine Kemanate und sie heisst bei mir übrigens auch so! Dort ist ebenfalls "mein" Reich und nur besondere Gäste dürfen dort auch übernachen ;-)
    Und die Liebe zu Barcelona kann ich ebenfalls nachvollziehen. Vor vielen Jahren waren wir mal mit Freunden dort und haben beschlossen gemeinsam Lotto zu spielen. Im Falle eines Gewinns, wollten wir uns zusammen eine Wohnung ebendort kaufen und sie abwechselnd bewohnen. Daraus ist leider nicht geworden, aber es ist ein Traum geblieben.
    In diesem Sinne - einen schönen Sonntag und herzliche Grüße,
    Claudia :-)

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    1. Meine Freundin besuche ich einfach, da gibt es zum wundervollen Haus noch leckere Sandwiches. Oder Curries. Oder Grünkohl. Das ist schon ok so :-) Die Kemenate scheint weit verbreitet zu sein. Das finde ich lustig. Und wenn wir in Barcelona wohnen, bist du herzlich eingeladen!

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  5. Schön hast Du es! Ein hübsches Haus mit reizvollem Deich-Ausblick, eine tolle Natur drumherum und einen Strand zum Träumen... Ich musste übrigens gerade schmunzeln, da ich auch in Besitz eines eigenen Zimmers bin, welches hier ebenfalls auf "Kemenate" getauft wurde. Und Deko ist bei mir genauso eher untergeordnet. Es stehen zwar schon ein paar nette Sachen herum - aber auf ständiges Herumdekorieren und alles Vollstellen habe ich ja überhaupt keine Lust...

    Einen guten Rest-Sonntag noch, liebe Fran! LG

    Hasi

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    1. Und noch eine Kemenate! Irre. Ich dachte, dieses Wort benutzt kein Schwein mehr heute.
      Vollstellen ist so zeitraubend, wenn man denn mal staubwischen will. Nicht dass ich das häufig wollen würde, aber manchmal muss es sein. Und dann bin ich froh um alles, was nicht rumsteht.

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  6. Hallo Fran, toller Post und schöne Bilder, besonders das vom Sonnenuntergang gefällt mir. Ich bin auch von der Großstadt in ein kleines Dorf in Rheinhessen gezogen und mag das Landleben. Ob ich ewig hierbleibe weiß ich nicht. Würde eher mit dem Wohnmobil an verschiedenen Orten leben, wo es warm ist.

    Liebe Grüße
    Bo

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    1. Ewig hierbleiben wäre keine Option. Man braucht für alles ein Auto. Bis zum nächsten Supermarkt sind es sieben Kilometer und die Busverbindungen sind eine Katastrophe. Spätestens mit 60 würde ich dann doch gern etwas zentraler wohnen. Wohnmobil klingt auch nicht schlecht. Und dort leben, wo es warm ist, ist sowieso die beste Idee von allen :-)

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  7. Du wohnst wirklich toll, das muss ich schon sagen. Dass ihr euch dafür entschieden habt, kann ich gut verstehen.

    Deine Fotos sind auch mal wieder super. Neben dem Foto von dir auf dem Sofa ist das zweitschönste Bild das von eurem Hund. Wie sie so daliegt, da geht mir das Herz auf.

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Das Hundefoto hat Tochter, klein gemacht. Und der Hund liegt da ständig so rum. Außer, man kommt mit dem Staubsauger. Dann verlässt sie entrüstet den Raum.

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  8. Diese ländliche Idylle ist einfach schön. Ich mag die Natur und natürlich auch das Wasser. Ohne könnte ich nicht. An meiner Umgebung schätze ich die Nähe zur Stadt und trotzdem die ländliche Atmosphäre.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ihr habt ja sogar die Ostsee. Da würde ich schon gern tauschen :-)

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  9. Du wohnst so klasse Fran! Ich liebe Schafe. Hätte ich Land, hätte ich welche. Um Deine Kemenate beneide ich Dich, ich hatte noch nie im Leben ein eigenes Zimmer. Drum hab ich einfach das Wohn und Eßzimmer in Beschlag und betrachte es als MEIN :))
    Schön natürlich auch euer Strand! Barcelona ist mir im Sommer zu heiß. ICh guck da lieber wieder im Oktober vorbei.
    Ach ja Dein Instatauglicher Schreibtisch ist echt klasse. Fand ihn schon sehr aufgeräumt. Gut dass Du erklärt hast weshalb :). Pass auch bald sind pinkfarbene Schreibtische im Anmarsch! :p
    Schönen Sonntag, liebe Grüße tina

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    1. Schafe sind aber ziemlich dusselig. Zumindest die Deichschafe sind nicht die hellsten Kerzen an der Tanne *grins*
      Ein eigenes Zimmer habe ich seit ein paar Jahren. Und ich finde es toll. Da habe ich nämlich meine Ruhe und keiner traut sich rein. Außer Fine. Die glaubt, das Zimmer gehöre ihr ;-)
      Bei pinkfarbenen Schreibtischen bin ich übrigens raus. Hellblau ginge ja noch, Aber pink? Ich heiß doch nicht Barbie!

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  10. Die Aussicht aus Deinem Wohnzimmerfenster ist so großartig, das toppt jedes noch so durchgestylte Design und dann hast Du auch noch spannende Unterhaltung durch Deinen vierbeinigen Besuch im Garten. Besser geht's doch nicht. Die kurze Zeit, die ich verheiratet war, hab ich ein eigenes Zimmer schwer vermisst. Ich finde Frau braucht das. Das es Kemenate und nicht Arbeitszimmer oder Kreativstudio heißt, gefällt mir gut.
    Um den nahen Strand und die dort zu genießenden, romantischen Sonnenuntergänge, beneide ich Dich.
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Mein Mann hätte auch gern ein eigenes Zimmer, aber leider ist keines mehr übrig. Aber wenn Kind, groß, nächstes Jahr auszieht, dann wird ihr Zimmer vermutlich sofort okkupiert ;-)

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    2. Und falls ich meine Kemenate Kreativstudio nenne, dürft ihr mich hauen *grins*

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  11. Könnte nicht bei euch wohnen. Käme überhaupt nicht zum Arbeiten und würde nur das Viehzeug anstarren. Schon mein Balkoneichhörnchen (bringt manchmal einen Freund mit) lenkt mich ab. ;)

    Und weißt du was? Wenn ihr nach Barcelona zieht, besuche ich dich. Extrem uneigennützig. ;D

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    1. Au ja, komm vorbei. Barcelona ist toll! Da gibt es noch tollere Viecher und man kommt auch nicht zum Arbeiten ;-)

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  12. Klasse. Erstmal danke!!! dass Du dabei bist.
    Alles andere, als das, was hier zu lesen war, hätte mich jetzt auch verwundert.
    Der blaue Kühlschrank! Im Wohnzimmer. Yesss. Das würde mir auch gefallen.
    Eure Umgebung ist toll. Hausstrand. Gibts hier auch. Am Starnbergersee. Im Villenviertel.
    Mir gefällt das das, wo Du wohnst. Die Schnuggen sind super... Früher hatten wir hier Kühe, die vor dem Berufsverkehr die Hauptstr. lang getrieben wurden und alles voll ge****en haben. Hehe.
    LG Sunny

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    1. Na, so herrschaftlich wie ein Villenstrand am Starnberger See ist das hier nicht. Hier darf nämlich jeder jederzeit und überall an den Strand. OK, die Hamburger Touristen mag ich nicht so richtig gern... zumindest nicht die, die ihrem Müll da liegen lassen.
      Kühe haben wir auch. Und ganz viele Kälber im Frühling. Im letzten Jahr hab ich sogar eine Kuh eingefangen. Jawoll. Ich bin im Inneren ein Cowboy ;-)

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  13. Und wenn ich so einen Strand am Haus hätte , wär mein Wohnort perfekt :)) Da ist Dir mein Neid 100 % sicher
    So nah an der Natur hab ich am liebsten . In der Stadt , das wär nix für mich
    LG heidi

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    1. Naja, man muss zum Stand schon einmal übern Deich. Also nix direkt am Haus. Dann hätten wir mindestens viermal im Jahr nasse Füße wegen Sturmflut. Das will ja nun auch kein Mensch.

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  14. Dein Hausstrand ist ja mal was ganz Besonderes. Hattet ihr denn schon mal Wasser im Garten oder wart ihr bisher verschont? Kann man da theoretisch baden oder eher nicht? Die Landschaft ist auf jeden Fall sehr schön. Da würde ich sofort hinziehen.
    LG Eva

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    1. Wenn wir Wasser im Garten hätten, dann hätten wir das Wasser im Obergeschoss. Dann wäre nämlich der Deich gebrochen, der unser Grundstück von der Elbe trennt. Und DAS wäre doof.
      Ja, die Elbe hat tatsächlich Badequalität. Hat nach der Wende ein paar Jahre gedauert, aber inzwischen leben sogar wieder Lachse im Fluss. Ich bade da trotzdem nicht, aber ich bin auch piefig ;-) Tausende anderer tun es und kommen ohne Verätzungen wieder raus.

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  15. Moin moin,

    sag mal: Einen Zaun oder irgendwas in der Art (Graben?) habt Ihr gar nicht um Euer Grundstück herum, oder doch?

    Ich mag ja Eure Wohnlage, aber mir persönlich wäre sie vermutlich doch zu abgeschieden einerseits bzw. zu nah an den ganzen Spaziergängern und Müllhinterlassern andererseits. ;)

    Wie macht man eigentlich Kopfsteinpflaster im Wohnzimmer sauber???

    Liebe Grüße
    Gunda

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    1. Nein, kein Zaun. Wollten wir nicht. Wäre auch sauteuer, bei der Grundstückslänge... Direkt vor dem Deich ist ein Graben. Der muss da sein zur Entwässerung. Sonst keine sichtbaren Grenzen. Find ich gut.
      Die Karawane im Sommer kann einen schon ganz schön nerven, genau wie die Tatsache, dass jeder seinen Sch*** liegenlässt. Das ist der Vorteil zwischen Oktober und Mai - da ist es hier leer und keiner nervt. Ansonsten braucht man halt zwingend ein Auto. Und Kopfsteinpflaster saubermachen - saugen und wischen. Als wären es Fliesen. Geht :-)

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  16. ach, sehr schöner strand. und sehr tolle nachbarn. da kann dir ja beate mal eine flaschenpost schicken ;-) liebe grüße, bärbel (mit reetdach, aber ohne katzenköppe)

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    1. Das mit der Flaschenpost müssen wir mal ausprobieren. Ich halte dann in der Mitte der Elbe Wacht, ob sie kommt. Wochenlang *grins* Reetdächer sind toll. Nur dass da immer Spinnen drin wohnen, das finde ich irgendwie suboptimal.

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  17. Du wohnst ja in einem Paradies! Super schöne Fotos. Die Schafe sind ja witzig. Ich wohne in Wien und da gehts ganz anders zu. Zwar habe ich das Glück am Rande Wiens zu wohnen aber so idyllisch wie bei dir ist es bei mir nicht. Einfach traumhaft. Wobei ich die Liebe zu Barcelona verstehe :-)
    LG Natascha

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    1. Die Idylle ist schwer erkauft - hier ist streng genommen nix. Wie doof das ist, merkt man sehr gut, wenn man mit Gips auf Sofa sitzt. Damals hätte ich mich doch dringend in die Stadt gewünscht. Hach, und Barcelona - ich will da jetzt sofort hin!

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